Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Allgemeines
Historie
2001-2005
2006-2008
2009-2012
ab 2013

 

 

 

Schweigeminute an der BBS V am 23.02.2012 zum Gedenken der Opfer des rechtsextremen Terrors

Um 12:00 Uhr ertönte das Klingelzeichen an der Kastanienallee. Als Zeichen, dass auch an unserer Schule der Toten durch den rechtsextremen Terrors gedacht wurde.

Angefangen vom Kultusministerium über Arbeitgeberverbände und Gewerkschaftbund sowie weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen einschließlich der SOR:MC Bundesorganisation war der Aufruf zur Schweigeminute an Unternehmen, Betriebe und Schulen gegangen. Die Teilnahme sollte ein breites gesellschaftliches Signal gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus setzen.. Ein Zeichen für Toleranz und Solidarität gegenüber Menschen ausländischer Herkunft sollte die positive Botschaft der Schweigeminute sein

Die Schulleitung hatte darum gebeten, sich diesem Aufruf anzuschließen und während der Schweigeminute in der Arbeit innezuhalten. An allen drei Standorten nutzten viele Lehrkräfte mit Ihren Schülerinnen und Schüler diese Zeit um im stillen Gedenken an die Opfer auch an der BBS V ein Zeichen zu setzen. So haben auch wir in im Sinne unseres Leitbildes; ein Zeichen der Trauer und des Mitgefühls mit den Opfern, ihren Familien und Freunden, ein Zeichen der Verurteilung von Fremdenhass, Rassismus und rechtsextremer Gewalt, ein Zeichen für die Vielfalt und Offenheit Deutschlands gesetzt.

 

Regionaltagung der UNESCO-Projektschulen

Die Unesco ist 60 Jahre alt geworden und ist begründet aus den verheerenden Ereignissen des 2. Weltkrieges. Seitdem beschäftigt sie sich und die UNESCO-Projektschulen mit der Friedenspädagogik (also auch mit einem der Schwerpunkte aus der BBS5 - der Menschenrechtsbildung und Demokratieerziehung).
Drei Tage (vom Donnerstag den 26.1. bis zum Samstag den 28.1.2012) setzte sich die Netzwerke Friedenspädagogik-Norddeutschland und UNESCO-Projektschulen Niedersachsen/Bremen mit diesem, uns in die Wiege gelegten Themenkreis auseinander. Zu den über 100 Teilnehmern aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern gehörten auch drei Teilnehmer aus der BBS 5.
Zu den Fachkompetenzen gehörte neben Andreas Zumach, Journalist bei der taz und Träger des Göttinger Friedenpreises, Prof. Bodo von Borries, Erziehungswissenschaftler unbd Historiker, sowie weitere Vertreter der Universitäten Hamburg und Lüneburg, sowie Vertretern des Gustav-Stresemann Instituts, des Verbandes Entwicklungspolitik (VEN), der Inclusiven Pädagogik und der Kirchen.
Unterschiedliche Themen wurden mit Referaten, Diskussionen und Workshops mit Präsentationen erarbeitet und vorgestellt. Inhalte waren die Menschenrechtsbildung in der Schule; der lange Weg zur Fest und Europa am Beispiel des Projektes Schritte gegen Tritte: Modul Migration/Flucht; Betzavta -ein Demokratie- und Menschenrechtstraining aus Israel; Ressourcen und Menschenrechte.
Die Ergebnisse flossen schließlich ein in die Erarbeitung von Unterrichtsmaterialien; der Erstellung von Fiedenspädagogischen Blättern zur Öffentlichkeitsarbeit der Netzwerke und Möglichkeiten der weiteren Zusammenarbeit. In Werkstätten wurde der Index der Inclusion erarbeitet und Themen wie Lernen ohne Angst behandelt.
Text: Jürgen Bellinskies


Friedenpreisträger Andreas Zumach und die Unesco-Koordinatoren aus Braunschweig Jürgen H. Bellinskies und Jörk Wegener aus Holzminden halten die Friedenstaube No. 33 aus Göttingen. Sie begleitet die Aktionen und Reisen der Ups- Schulen weltweit und schafft so Verbindungen zwischen den Menschen.

Autorenlesung Sally Perel "Ich war Hitlerjunge Salomon"

 

Am 7.Juni 2011, wurde es plötzlich ganz ruhig im gut gefüllten Saal der BBS V am Standort Böcklinstraße: Herr Sally Perel betritt die Bühne. Sally Perel ist Jude, er wurde vor 86 Jahren in Peine geboren. Er beschreibt seine glückliche Kindheit, die mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten endet. Sally Perel beschreibt sich selber zu Beginn so: "6 Millionen Juden wurden damals aus rassischen Gründen ermordet, ich bin EINER der Überlebenden, aber ich habe ein EINZIGARTIGES Schicksal, ich überlebte zwischen den Nazis an einer Hitlerschule in Braunschweig." weiter...

Projekttage „Demokratie - gegen Rassismus und Gewalt“
im Mai 2011

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2010

Gemeinsam mit mehr als 60 bundesweiten Organisationen  und Einrichtungenfordert der Interkulturelle Rat in Deutschland dazu auf, sich an den Aktionswochen zu beteiligen und Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

Auf den Webseiten http://www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de können Sie sich

  • über Hintergründe der Aktionswochen gegen Rassismus informieren,

  • Informations- und Mobilisierungsmaterialen bestellen,

  • sich in einem Veranstaltungskalender über Aktivitäten während der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2010 informieren und

  • eigene Veranstaltungen und Initiativen bekannt machen.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2010 finden vom 15.-28. März 2010 statt.

 

FILM: Rassismus-Spot (mpeg)

Unsere Aktivitäten im Jahr 2009