Bildungsgänge: Fachschule Sozialpädagogik

Ziele und Inhalte
Aufnahmevoraussetzungen
Unterricht/Stundentafel
Praktikum/Praktische Ausbildung
Abschlüsse und Prüfungen
Projekte
Kosten
Anmeldung/Flyer
Sonstiges

Fachschule Sozialpädagogik

 

Ziele und Inhalte - Wozu dient diese Schulform?


Die Absolventinnen und Absolventen sind berechtigt, die Berufsbezeichnung

Staatlich anerkannte Erzieherin / Staatlich anerkannter Erzieher


zu führen und erlangen die Fachhochschulreife. Der Abschluss ist im Deutschen und Europäischen Qualifikationsrahmen dem Niveau 6 zugeordnet.


Staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher arbeiten als sozialpädagogische Fachkräfte in sozialpädagogischen Einrichtungen (z.B. Kindertagesstätten, Krippen, Familienzentren, Heimen, Wohn- und Tagesgruppen Einrichtungen der Jugendarbeit,…).


 

Aufnahmevoraussetzungen - Wer kann sich anmelden?

In die Fachschule - Sozialpädagogik - kann nur aufgenommen werden, wer


1. die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung ,,Staatlich geprüfte Sozialassistentin“

oder ,,Staatlich geprüfter Sozialassistent“ jeweils mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik besitzt und im Abschlusszeugnis, das diese Berechtigung verleiht, mindestens befriedigende Leistungen im Fach Deutsch, im berufsbezogenen Lernbereich - Theorie und im berufsbezogenen Lernbereich - Praxis erreicht hat,


2. eine gleichwertige, für die Fachrichtung einschlägige Berufsausbildung aufweist,


3. nach dem Erwerb der Berechtigung zum Führen einer Berufsbezeichnung nach Nummer 1 eine mindestens einjährige für die Fachrichtung einschlägige Berufstätigkeit ausgeübt oder die

Klasse 12 der Fachoberschule - Gesundheit und Soziales - in dem Schwerpunkt Sozialpädagogik erfolgreich besucht hat, wenn die aufnehmende Fachschule feststellt, dass der erreichte Bildungsstand eine erfolgreiche Mitarbeit erwarten lässt, oder


4. einen pädagogischen Hochschulabschluss und

  • einen von der Schule oder Hochschule begleiteten Praxisanteil von mindestens 600 Zeitstunden in sozialpädagogischen Tätigkeitsfeldern, der in dem Profilfach Praxis, einem Betriebspraktikum oder einem Praktikum erbracht wurde, oder

  • eine mindestens einjährige für die Fachrichtung einschlägige Vollzeittätigkeit ausgeübt hat

nachweist.


Die Aufnahme wird zum Beginn der praktischen Ausbildung unwirksam, wenn die Schülerin oder der Schüler bis zu diesem Zeitpunkt die Zusage einer von der Schule als geeignet anerkannten Einrichtung über die Durchführung der praktischen Ausbildung, die persönliche Zuverlässigkeit oder die gesundheitliche Eignung nicht nachweist.
Die persönliche Zuverlässigkeit kann durch die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses nach § 30 a des Bundeszentralregistergesetzes nachgewiesen werden.
Die gesundheitliche Eignung setzt voraus, dass für die Schülerin oder den Schüler durch einen erhöhten Immunschutz üblicherweise eine Gefahr einer berufstypischen Infektion nicht besteht und auch von der Schülerin oder dem Schüler eine Gefahr nicht ausgeht.

Die Aufnahmevoraussetzungen regelt die Verordnung über berufsbildende Schulen (BbS-VO)

Vom 10. Juni 2009 (Nds.GVBl. Nr.14/2009 S.243), geändert durch Art.1 der VO v. 5.10.2011 (Nds.GVBl. Nr.23/2011 S.335) und vom 23.6.2014 (Nds.GVBl. Nr.12/2014 S.171)

 

  
Stand: Jan 2016